(oder: "Wir sind gekommen, um zu bleiben")

Auch nach dem ereignisreichen Jahr 2003 sind wir nicht von der "Bildfläche" verschwunden.

Fasching 2004 wird der Schreiberling dieser Geschichtsblätter so schnell wahrscheinlich nicht vergessen. Ein weiterer Spitzname kam zu den unzähligen hinzu: de´ Faschingsflieger. Aber nun zu der Story: Nach einem ausgelassen und fröhlichen Faschingswochenende ging es am Rosenmontag nach Obbornhofen. Wer feiert schon gerne allein auf einem Stuhl??? Wir nicht !!! Allerdings kann sich das Stehen auf einem Stuhl mit zwei Personen zu späterer Stunde gesundheitlich negativ auswirken. Und so war es dann auch, nach dem Motto: "Olli´s sollen fliegen" segelte einer vom Stuhl. Mit einem Taxi ging es danach nach Lich ins Krankenhaus. Seit der Einführung der Gesundheitsreform muss man ja nun 10 Euro bezahlen. Dies war dem Patient allerdings entfallen und nach 15 Minuten kam folgende Frage auf: "Wo bleibt denn unser Bier??? Ich hab der Tante da vorne 10 Euro gegeben!"

Über Ostern fuhren einige gemeinsam von uns nach Oberaula in den wohlverdienten "Erholungsurlaub". Es war eine feucht-fröhliche Angelegenheit bei schönem April Wetter. Ausflugsziele für Familien, wie z.B. ein Tierpark, wurden von uns "terrorisiert". Die Ausschilderung der Toiletten ließ etwas zu wünschen übrig, und so wurden die ersten Bäume in Angriff genommen. Ob das die vorbeigehenden Familien bei Ihrem Ausflug störte? Diese Antwort bleibt, wie die restlichen Geschichten, natürlich unter uns. Zur Erinnerung der Urlauber möchte wir noch folgende Fragen in den Raum "werfen": Was geschah eigentlich nachts in der Speisekammer oder was ist eine türkische Rasur mit einem gelben Sack?

Fast schon zur Tradition geworden sind die Ausflüge zur Kirmes in Breungeshain. Mit einem Bus geht's immer am Kirmessamstag zu unseren Freunden in den Vogelsberg. Bis jetzt bekamen wir den Bus fast immer voll (die Leute in der Regel auch). Wenn die Kapelle die Fischerin spielt und etwa 20 Leute auf der Bühne mitsingen ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass der Bauwagen in den "Highlands" gelandet ist. Wir kommen wieder!!! "Ole, wir fahrn mim Bus nach Breungeshain"

Vatertag und Fronleichnam verbrachten wir 2004 am Bauwagen. Es war das 1. Fronleichnam am Bauwagen. Zur Erinnerung an vergangene Pool-Partys bei Koppe´s wurden am Bauwagen keine Mühen und Kosten gescheut. Ein "großangelegter" Badestrand mit Pool wurde aufgebaut.

In Berstadt gab es 2004 viel zu feiern. Einen ganzen Haufen runde Geburtstage standen auf dem Programm. Der Bauwagen machte oft Thekendienst und hier und da wurden auch die alten CD´s wieder herausgekramt, um für die nötige Stimmung zu sorgen. Der Gesangverein Eintracht feierte sein 160 jähriges Bestehen, nach dem Kommers gestaltete das Bauwagen music team den Rest des Abends. Normalerweise ist es ziemlich schwierig nach einem Kommers noch etwas Stimmung in die Bude zu bekommen. Beim Gesangverein war es allerdings einfach, die Leute waren gut drauf und unsere Musik kam an.

Im Sommer veranstalteten wir unser 1. BW-Camp. Wir zelteten von Freitag bis Sonntag in der Gemarkung Berstadt. Das Wetter spielte leider nicht so mit, dies schreckte einige Leute ab. Am Freitag waren es nur wenige Hartgesottene die dieses Camp durchziehen wollten. Nach dem Motto "Jetzt erst recht" wurde mit dem Aufbau begonnen. Alles in allem war es ein lustiges Wochenende. Vielleicht haben wir 2005 besseres Wetter.

Auch die Kirmesburschen waren 2004 wieder aktiv. In Anlehnung an das Jubiläum der Ihring Melchior Brauerei wurden die "Uniformen" unter dem Motto "150 Jahre Grundnahrung" angefertigt. Mit gelber Schrift wurde folgender Satz auf die grünen Shirts gedruckt: "Ihring Melchior, 150 Jahr´ als Ernährer bist Du für uns da. Wir feiern mit Dir Kirmes 2004, dafür danken wir Dir". Als Kopfbedeckung kamen dann nur noch die Jubiläums Caps der Licher in Frage. Auch die Kirmesmädchen waren wieder mit von der Partie. Sie trugen gelbe Shirts mit grüner Aufschrift. Am Kirmessamstag legte das Bauwagen music team nach 2 jähriger Pause wieder einmal auf. Unter der Leitung von Andreas Weinelt wurden am Sonntag der Kirmesbursch/ das Kirmesmädchen des Jahres gewählt.

Zu der Kirmes 2004 hat die Vereinsgemeinschaft folgenden Rückblick geschrieben:
Bereits schon traditionell begann die Berstädter Kirmes am Freitagabend mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes. Nachdem die Berstädter Kirmesburschen den Kirmesbaum unter Begleitung des Blasorchesters des TV 06 Berstadt höchstpersönlich durch Berstadts Straßen getragen hatten, bekam dieser vor der Mehrzweckhalle seinen Platz. Erstmals waren diesmal auch Kirmesmädchen daran beteiligt. Trotz des schlechten Wetters ließ sich Bürgermeister J. Arnold es sich nicht nehmen, mit dem Fassanstich die Berstädter Kirmes zu eröffnen. Beim anschließend gut besuchten Discoabend mit Goliaths Disco-Team wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Der Samstagabend brach wieder alle Rekorde! Bauwagen-Olli hat wieder beim Oldie- und Schlagerabend für beste Stimmung gesorgt. Es gab wieder Musik "vom Feinsten". Hier war für jeden etwas dabei, egal ob für Jung oder Alt. Nicht zuletzt die schöne Dekoration der Mehrzweckhalle, nein auch die Cocktailbar, welche von den Kirmesmädchen betreut wurde, sorgten für eine angenehme Atmosphäre, so dass man bis weit in die Nacht gefeiert hatte.
Am Sonntag sorgte das Blasorchester des TV 06 unter Leitung von Andreas Weinelt für gute Stimmung. Kaffee und Kuchen der Landfrauen standen ebenso auf dem Programm, wie diverse Spiele, welche dem "Sonntags-Mittags-Langeweile-Teufel" einen Strich durch die Rechnung machten.
Erstmals wurde der Kirmesbursche und das Kirmesmädchen des Jahres ermittelt. Der Andrang war enorm, es wollte jeder mitmachen. Leider kamen nur jeweils 5 Teilnehmer in die engere Wahl. Hierbei galt es, mit Maßkrugstemmen, Essen bayrischer Spezialitäten (mit Händen auf dem Rücken gebunden), Tanzen mit fremden Partnern und Singen (Holzmichel) die meisten Punkte zu sammeln. Unter der Moderation und Leitung von Andreas Weinelt wurden Höchstleistungen gezeigt. Bei den Kirmesburschen stemmte Sascha Rau den Bierkrug über 7 min, bei den Mädels Janina Rau den gleichen Krug über 5 min. David Tauber war im Essen nicht zu schlagen (anscheinend gibt es zu Hause nur schmale Kost).
Aber sportliche Leistungen allein reichten nicht aus. Tugenden wie professionelles Tanzen, ausgefeilter Gesang, sicheres, souveränes Auftreten und tiefe Stimme waren ebenfalls zu berücksichtigen.
Kirmesbursche des Jahres 2004 wurde Timo Stüber. Bei den Mädels wurde es Janina Rau.
Auch der Sonntag war sehr gut besucht und als das Blasorchester des TV 06 abschließend "Die Fischerin vom Bodensee" spielte, stand der halbe Saal auf den Tischen und forderte unter allen Umständen mind. eine Zugabe.
Am Montag gab es ab 10.00 Uhr die Rundfahrt der "Kirmesmontagsfahrer", die schon zur Tradition geworden ist. Kirmesburschen und Vorsitzende der Ortsvereine sowie sonstige prominente Personen gingen unter Begleitung von Musik (der Spezial-Kirmesmontagskapelle) durch den Ort. An verschiedenen offiziellen und inoffiziellen Lokalitäten wurde Rast gemacht, um sich mit Speisen und Getränken zu stärken. In diesem Jahr gab es zahlreiche neue Unterstützter oder Spender. Dann ging es in die Mehrzweckhalle. Dort spielten wieder die Amigos auf. Der Saal war brechend voll. Es gab wieder zahlreich Freibier. Die Stimmung war wieder sehr gut. Auch waren wieder zahlreiche auswärtige Besucher da. Die Stimmung war so gut, dass die Kapelle einige Male ihren ursprünglichen Vortrag verlängern musste.
Fazit: Alles in allem eine hervorragende Kirmes und das an allen vier Tagen! Der gute Besuch und Zuspruch zeugt von einem sehr großen Interesse an der Kirmes. In Berstadt werden die Feste gefeiert, wie sie kommen!!! Die Vereine Freiwillige Feuerwehr, Gesangverein, Sportverein und Turnverein Berstadt sagen allen Besuchern und Helfern der Berstädter Kirmes herzlichen Dank und hoffen, dass die Kirmes nächstes Jahr wieder genauso gut besucht und wieder solch ein großer Erfolg wird.
Wir freuen uns schon jetzt auf die Kirmes 2005!
(FFw, GV, KSV, TV 06)

Bei der langen Nacht Nr. 5 spielte leider das Wetter nicht so richtig mit. Viele "Ältere" blieben dadurch leider zuhause. Die die da waren, hatten aber Ihren Spaß. Der Boden rund um den Bauwagen hat ausgesehen wie eine Marslandschaft, sauber ging jedenfalls keiner nachhause. Manu spendete zum Aufwärmen noch seine 3 Liter Flasche Asbach, welche er bei der KSV Weihnachtsfeier gewonnen hatte.

Den Abschluß des Jahres feierten wir wieder in unserer Stammkneipe Zur Brücke.


 

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